Schmetterlinge |
5 Arten |
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Der relativ große Falter besitzt bräunlich ockerfarbene Vorderflügel, die 2 dunkle nach hinten zusammenlaufende Linien tragen. Weiterhin ist ein dunkler, weiß gekernter Punkt nahe der Flügelspitze charakteristisch. Die Fühler der Männchen sind fein doppelt gekämmt. Aufgrund der auffallend stark gefiederten Fühler der Männchen trägt dieser Falter seinen Namen.
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ArtenInfo
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Die Große Bandeule, wie die Hausmutter auch genannt wird, besitzt braun oder ockerfarbene Vorderflügel. Die Hinterflügel sind gelb und haben einen schwarzen Saumrand. Sie ist überall häufig in den verschiedensten Biotopen und fliegt von Ende Mai bis Ende September auch oft ans Licht. Da die Große Bandeule auch häufig in Häuser eindringt, trägt sie den Namen Hausmutter. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Kräutern.
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ArtenInfo
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Die Oberseite der Flügel des Karstweißlings ist hauptsächlich weiß. An den Spitzen der Vorderflügel befindet sich ein schwarzer bis dunkelgrauer Bereich, begleitet von einem meist nahezu viereckigen Fleck im äußeren Drittel, auch als Diskalfleck bekannt. Karstweißlinge bevorzugen felsige Gegenden, die trocken und warm sind, oft inmitten von Sträuchern und Bäumen. Verwechslungsgefahr besteht mit dem sehr ähnlichen Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae).
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ArtenInfo
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Die Vorderflügel sind gelblich-braun bis kupferfarben mit einer deutlichen dunklen Ringmakel. Die Rötlichgelbe Herbsteule lebt bevorzugt in Laub- und Mischwäldern sowie an Gehölzrändern und in Parkanlagen. Ihre Raupen fressen zuerst Knospen und Blüten von Weiden, Ulmen oder Pappeln und später auch krautige Pflanzen.
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ArtenInfo
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Der Späte Ginsterspanner besitzt eine braune Flügeloberseite, auf der eine auffallend weiße Längslinie verläuft. Die recht schlanke Raupe ist grünlich gefärbt. Besiedelt werden warme, trockene Biotope mit Vorkommen von Ginsterbeständen (Ginsterheiden- und säume). Die Falter sind dämmerungsaktiv und fliegen von September bis Anfang November. Die Überwinterung erfolgt als Ei. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und sind dann bis Juni aktiv.
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ArtenInfo
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Hautflügler |
1 Art |
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Die Erdhummel gehört zu den häufigsten und größten Hummeln in Mitteleuropa. Charakteristisch ist die schwarze Grundfärbung und das weiße Hinterleibsende. Zwei gelbe Querbänder sind vorhanden, eines kopfnah auf dem ersten Brustsegment, das weitere auf dem zweiten Hinterleibssegment. Es gibt 4 Arten (=Erdhummelkomplex), die nur anhand von schwer erkennbaren Merkmalen bestimmbar sind.
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ArtenInfo
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Libellen |
1 Art |
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Die Flugzeit dieser Großlibelle ist von Juli bis Oktober, sie ist nicht gefährdet und besiedelt stehende Gewässer aller Art. Man kann sie hoch fliegend weit ab vom Wasser antreffen. Die Eier werden bevorzugt in Treibholz eingestochen. Die Eier überwintern, anschließend dauert die Entwicklung der Larven in der Regel 2 Jahre. Als Nahrung dienen Insekten, die im Flug gejagt werden.
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ArtenInfo
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Webespinnen |
2 Arten |
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Die Spinne ist dunkel gefärbt mit kräftigen nach vorne gerichteten Kieferklauen und zeigt ein kräftiges Erscheinungsbild. Sie besiedelt vor allem sonnige, trockene Hänge oder lichte Waldränder mit sandigem oder kalkhaltigem Boden und nutzt dort unterirdische Röhren mit oberirdischem Fangschlauch. Als Nahrung dienen ihr mitten unter ihren selbstgebauten Röhren laufende Insekten und Gliederfüßer wie Ameisen, Käfer oder Tausendfüßer.
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ArtenInfo
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Der flache und linsenförmige Körper hat eine dunkelbraune bis tiefschwarze Färbung und eine körnige Textur. Der Hinterleib ist normalerweise oberseits etwas heller, oft in einem rötlich-braunen Ton. Die vorwiegend nachtaktive Fettspinne jagt und vermehrt sich in ihren weitmaschigen dreidimensionalen Deckennetzen, die am Untergrund befestigt sind und von denen schräg nach unten verlaufende Fangfäden ausgehen.
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ArtenInfo
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Froschlurche |
1 Art |
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Die Kreuzkröte ist kurzbeinig mit gedrungenem Körper und besitzt fast immer den typisch schwefelgelben Rückenstrich. Die Laichzeit ist meist im Mai. Die Entwicklung der Kaulquappen ist in nur 6 bis 7 Wochen abgeschlossen.
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ArtenInfo
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Schwanzlurche |
1 Art |
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Das Männchen des Berg- oder Alpenmolches ist in der Paarungszeit prächtig gefärbt. Als Laichgewässer dienen kleine Gewässer und Tümpel vom Flachland bis zum Hochgebirge. Er erlangt seine Geschlechtsreife mit zwei oder drei Jahren, er kann über 20 Jahre alt werden.
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ArtenInfo
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Röhrenpilze |
3 Arten |
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Dieser Röhrling ist sehr farbvariabel und ist in verschiedenen Brauntönen anzutreffen. Seine Fruchtkörper tauchen von Juni bis Oktober sowohl unter alten Birken wie auch unter jungen Bäumen in Lichtungen und Schonungen auf. Er lebt mit verschiedenen Birkenarten auf unterschiedlichen Böden in Symbiose, auch in Mooren ist er anzutreffen.
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ArtenInfo
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Der konvexe bis niedergedrückte Hut des Falschen Pfifferlings ist orangegelb bis rotorange und feinfilzig. Seine weichen Lamellen sind ziemlich dichtstehend und gegabelt. Der Pilz wächst häufig im verrottenden Nadelstreu, an Totholz oder auf Sägemehl. Man kann ihn vom Sommer bis Winter finden.
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ArtenInfo
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Die Röhren des Steinpilzes sind anfangs weiß, später gelbgrün. Das Fleisch ist weiß, hat einen süßlichen Geschmack und riecht angenehm pilzig. Er kommt vorzugsweise auf sauren Böden vor, oft in jungen Fichtenwäldern. Nicht selten ist er mit dem Fliegenpilz, der ähnliche Standortansprüche hat, vergesellschaftet. Der Steinpilz gehört zu den besten Speisepilzen.
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ArtenInfo
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Blätterpilze |
9 Arten |
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Der Violette Schleierling ist durch seine intensive violette Farbe leicht erkennbar. Er wächst in kühlen, feuchten Wäldern auf sauren Böden und lebt in Symbiose mit verschiedenen Bäumen. Über den Mykorrhiza-Austausch gewinnt er Mineralstoffe und trägt zur Waldgesundheit bei.
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ArtenInfo
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Der Fliegenpilz ist neben dem Steinpilz der populärste Pilz. Der Pilz ist giftig, die Wirkung ähnelt dem Alkoholrausch und ruft Störungen der Nerventätigkeit und Verdauungsbeschwerden hervor. Ein gesunder Mensch überwindet meistens schnell diese Vergiftung ohne weitere Folgen.
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ArtenInfo
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Der Pilz besitzt einen zimt- bis ockerfarbenen Hut mit später gefleckten Lamellen und einem helleren Stiel. Er wächst bevorzugt auf morschem Holz von Nadelbäumen in Wäldern und an Holzresten am Boden. Eine Verwendung als Speisepilz wird nicht empfohlen, da er bitter ist und mit anderen Arten verwechselt werden kann.
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ArtenInfo
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Der Große Scheidling ist ein großwüchsiger Pilz mit freistehenden, rosa nachfärbenden Lamellen und einer markanten Scheide an der Stielbasis. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, vom Menschen beeinflussten Standorten wie Gärten oder Kompostflächen. Obwohl er essbar ist, wird vom Verzehr dringend abgeraten, da er leicht mit tödlich giftigen Pilzen verwechselt werden kann.
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ArtenInfo
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Der Horngraue Rübling wird als eine Varietät des Butterrüblings angesehen. Er zeichnet sich durch seinen braunen, fettig glänzenden Hut aus. Er gedeiht in feuchten, humusreichen Wäldern und trägt durch Zersetzung von Laub zur Bodengesundheit bei.
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ArtenInfo
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Der Perlpilz wird auch Rötender Wulstling genannt und besitzt einen anfangs halbkugeligen, später gewölbten, im Alter flach ausgebreitete fleischfarben bis rötlichbraunen Hut. Der zylindrische Stiel ist flaumig, grau, weiß oder fleischrosa gefärbt. Im oberen Stieldrittel befindet sich ein gut ausgeprägter hängender, geriefter Ring, der oft abgefallen ist. Die Fruchtkörper stehen von Juni bis Oktober einzeln oder gesellig in Wäldern, Parks und Gärten. Er ist zwar essbar, aber kein besonders wohlschmeckender Speisepilz und kann nur erfahrenen Sammlern empfohlen werden, da er mit dem giftigen Pantherpilz verwechselt werden kann.
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ArtenInfo
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Der Pilz zeigt einen mittel- bis dunkelbraunen Hut mit freistehenden Lamellen, die sich von weißlich zu lachsbraun verfärben. Er wächst überwiegend auf abgestorbenem Laubholz oder Holzresten im Wald- oder Parkbereich als Holzzerleger. Obwohl essbar, wird er geschmacklich nur mäßig geschätzt und selten gesammelt.
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ArtenInfo
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Der ockerlich bis ziegelbraune gefärbte Hut hat eine leicht lilarosa Tönung und besitzt anfänglich eine Wölbung, die sich bei zunehmender Reifung abflacht, am Rand aber die dicht gedrängten und blass grauvioletten Lamellen weiterhin abdeckt. Dieser Träuschling wächst zwischen Sommer und Herbst auf Erde, Holz, Pflanzenresten, Stroh, oder gedüngtem Boden. Sein Speisewert wird als gering eingeschätzt. Auf dem Markt wird er als Braunkappe angeboten.
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ArtenInfo
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Der Schuppige Schüppling ist an seinem schuppigen, gelbbraunen Hut und Stiel leicht zu erkennen. Er gedeiht auf nährstoffreichen Böden und wächst oft in der Nähe von Bäumen. Seine Lebensweise ist saprotroph und hilft bei der Zersetzung von Totholz im Wald.
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ArtenInfo
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AnderePilze |
3 Arten |
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Der Blutmilchpilz ist an seinen kugeligen, rosa bis braunen Fruchtkörpern erkennbar. Er wächst bevorzugt auf morschem Holz in schattigen, feuchten Wäldern und ernährt sich von Bakterien und organischen Partikeln, die er während seiner mobilen Phase aufnimmt.
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ArtenInfo
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Der Nördliche Zinnoberschwamm zeigt leuchtend orangerote, teller- oder konsolenförmige Fruchtkörper mit feinen Poren. Er besiedelt vorzugsweise totes Laubholz in lichtreichen Standorten und arbeitet als Weißfäule-Pilz. Aufgrund der zähen Konsistenz ist er ungenießbar, aber wegen der Enzyme für industrielle Anwendungen interessant.
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ArtenInfo
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Innerhalb weniger Stunden wächst der Fruchtkörper aus dem so genannten Hexenei, einem runden, dicken, gallertartigen ei-ähnlichem Gebilde. Der Hut ist mit einer nach Verwesendem stinkenden Masse, die Insekten anzieht, überzogen. Die leicht zu entdeckende Stinkmorchel bevorzugt humusreiche Laub- und Nadelwälder. Der Pilz ist ungenießbar, es gibt aber Sammler, die die Hexeneier ausgraben durchschneiden, und den inneren Kern roh essen.
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ArtenInfo
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