Langfühler-Dornschrecke
(Tetrix tenuicornis)
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Weibchen  |
d2357 |
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Ordnung |
Orthoptera (Geradflügler) |
Familie |
Tetrigidae (Dornschrecken) |
Größe |
Körpergröße 8 bis 12 mm |
Verbreitung |
Mitteleuropa, nördlich bis Norddeutschland, im Süden seltener; nördliche Hälfte von Asien |
Aussehen Die Färbung dieser Schrecke ist sehr variabel und reicht von gelb- über grau- bis schwarzbraun. Die gesamte Körperfläche zeigt oft eine dunkle Marmorierung. Die Dornschrecken besitzen ein Halsschild (Pronotum), welches nach hinten spitz dornartig verlängert ist. Bei der Langfühler-Dornschrecke reicht das Halschild beim Männchen und Weibchen bis zum Hinterleibsende. Bei einigen Exemplaren sind auf dem verlängerten Halschild zwei schwarze Punkte sichtbar. Die Hinterflügel sind dreimal so lang wie die Vorderflügel und erreichen fast das Dornende. Die Fühler sind lang und schmal, wobei die längsten Glieder ungefähr 4 mal so lang wie breit sind.
Lebensraum Im Vergleich zu der ähnlichen Zweifleck-Dornschrecke T. bipunctata ist die Langfühler-Dornschrecke weniger anspruchsvoll an ihr Habitat. Besiedelt werden offene unbewachsene Lebensräume wie Halbtrockenrasen, Sandgruben, Steinbrüche, Kahlschläge, Binnendünen, trockene Wiesen und Weiden, Abbaustellen, Straßen- und Bahnböschungen aber auch landwirtschaftliche Kulturflächen.
Lebensweise Adulte Langfühler-Dornschrecken kann man das ganze Jahr von April bis Oktober antreffen. Die Tiere können sowohl als Imago als auch als Larve überwintern, wobei sie meist im Larvenstadium stattfindet. Zwischen Mai und Juni sind in der Regel die meisten Tiere zu finden.
Nahrung verschiedene Pflanzen
Sonstiges Von der Gemeinen Dornschrecke (T. undulata) kann man die Langfühler-Dornschrecke durch die deutlich längeren Fühlerglieder und die längeren Flügel unterscheiden.
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