Samtiger Schichtpilz
(Stereum subtomentosum)
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ungenießbar |
d5747 |
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Ordnung |
Andere Pilze (Andere Pilze) |
Familie |
Stereaceae (Schichtpilzverwandte) |
Größe |
Hut 3 bis 7 cm brei bis zu 5 cm vom Substrat abstehend |
Verbreitung |
Nordamerika Europa und Asien, in Südeuropa seltener, in Deutschland überall verbreitet |
Weblink(s) |
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Aussehen Die fächer- bis halbkreisförmigen Fruchtkörper sind biegsam und auf der Oberfläche ocker- bis rostbräunlich gefärbt. Der Hut ist an der Anwuchsstelle oft mit Algen bewachsen. Die feinsamtige Oberseite ist nicht striegelig. Die glatte Unterseite ist wellig, höckerig, gelblich, später graugelblich. An Druckstellen sind die Pilze mehr oder weniger gelb fleckend. Ein Stiel ist praktisch nicht vorhanden bzw. am Substrat angewachsen. Das elastisch-dünne hellbraune Fleisch ist zäh und lederig. Das weiße Sporenpulver ist elliptisch-zylindrisch geformt.
Vorkommen Die Fruchtkörper wachsen als Folgezersetzer gesellig oder in Reihe an stehenden und liegenden Stämmen. Dabei werden fast ausschließlich Laubhölzer, vor allem von Erlen, Weiden und Rotbuchen besiedelt. Selten wird auch Nadelholz befallen. Eine typische Begleitpflanze ist der Waldmeister. Die Pilze sind ganzjährig zu finden.
Sonstiges Der Geruch ist unbedeutend, der Geschmack neutral. Die Fruchtkörper verfärben sich bei Reibung oder Anfeuchtung gelblich. Der nahestehende meist kleinere Striegelige Schichtpilz (S. subtomentosum) ist dickfleischiger und verfärbt sich nicht an verletzten Stellen.
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