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Strauchschrecke
(Pholidoptera griseoaptera)
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Nymphe |
d3237 |
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Ordnung |
Orthoptera (Geradflügler) |
Familie |
Tettigonioidea (Laubheuschrecken) |
Größe |
Körper Männchen 13 bis 15 mm, Weibchen 15 bis 18 mm Legeröhre 9 bis 10 mm |
Verbreitung |
in Mitteleuropa häufig, im Norden und im Mittelmeerraum seltener, im Osten bis zum Kaukasus |
Weblink(s) |
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Aussehen Die Gemeine Strauchschrecke besitzt meist eine grau- bis dunkelbraune Körperfärbung, auch gelbbraune Tiere kommen vor. Der gelbe Bauch ist scharf abgesetzt. Beim Männchen sind die hellbraunen Flügel bis zu 5 mm lang, die Flügel der Weibchen sind nur bis 1 mm groß.
Lebensraum Die Tiere kommen in Lebensräumen mit mittelhohem bis hohem Pflanzenbewuchs vor, häufig an Waldrändern, in Hecken, gebüschreichen Trockenrasen und Ödland aber auch in Parks und Gärten. Häufig sitzt sie frei auf Blättern oder im Gras.
Lebensweise Adulte Tiere treten von Mitte oder Ende Juli bis Oktober/November auf. Die Entwicklung der Larven nimmt zwei volle Jahre in Anspruch (7 Larvenstadien). Die im Mai/Juni auftretenden Larven haben bei brauner Grundfärbung einen hellen, schwarzbraun begrenzten Rückenstreifen. Die Tiere benötigen nur wenig Wärme und sind bereits bei niedrigen Temperaturen aktiv. Sie ist meist häufig, wird aber in Norddeutschland und nach Norden zu etwas seltener.
Nahrung Die Imagines ernähren sich hauptsächlich räuberisch von kleinen Insekten (Raupen, Fliegen, Blattläuse usw.), fressen aber auch Pflanzen wie z.B. Löwenzahn und Brennnesseln. Im Larvenstadium nehmen sie anfangs ausschließlich pflanzliche Kost zu sich.
Sonstiges Tagsüber lassen die Männchen ihren markanten aus 3 Einzeltönen ("zizizi") bestehenden Ruf ertönen, der bei wärmeren Temperaturen schriller wird und bis zu 10 m weit hörbar ist. Auch bei neblig-trübem Wetter, sogar noch nach den ersten Nachtfrösten ist der Gesang zu hören.
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