Birnen-Stäubling
(Lycoperdon pyriforme)
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 essbar d5390
Birnen-Stäubling (Lycoperdon pyriforme) - essbar
Ordnung Andere Pilze
(Andere Pilze)
Familie Lycoperdaceae
(Stäublingsartige)
Größe Fruchtkörper 1 bis 6 cm hoch
und 2 bis 5 cm breit
Verbreitung Europa,
und andere gemäßigte Regionen der Welt
Weblink(s)
Wikipedia   Wikipedia

Aussehen
Der Fruchtkörper ist charakteristisch birnen- bis glühbirnenförmig und besitzt einen kugelig verdickten oberen Bereich sowie eine schmalere Basis. Junge Exemplare sind weißlich bis cremefarben und besitzen eine fein körnige bis flockige Oberfläche. Mit zunehmendem Alter verfärbt sich die Außenseite gelblich, bräunlich bis olivbraun. Im Inneren ist die Fruchtmasse zunächst fest und weiß, später wird sie gelblich und schließlich zu einer pulverigen, olivbraunen Sporenmasse. Am oberen Ende entsteht bei der Reife eine Öffnung, durch die die Sporen entweichen können. An der Basis befinden sich häufig auffällige weiße, wurzelähnliche Myzelstränge.

Lebensraum
Der Birnenstäubling lebt vor allem auf morschem und bereits abgestorbenem Holz von Laub- und Nadelbäumen. Er wächst beispielsweise auf Baumstümpfen, liegenden Stämmen, Ästen und vergrabenen Holzresten. Häufig erscheinen mehrere Fruchtkörper dicht beieinander und bilden auffällige Büschel. Durch seine enge Bindung an Totholz ist er besonders dort zu finden, wo abgestorbenes Holz im Wald oder in anderen naturnahen Lebensräumen vorhanden ist.

Lebensweise
Der Birnenstäubling ist ein saprobiontischer Pilz und gewinnt seine Nährstoffe durch den Abbau abgestorbener organischer Substanz. Sein unterirdisches Pilzgeflecht besiedelt das verrottende Holz und baut darin enthaltene organische Stoffe ab. Die sichtbaren Fruchtkörper entstehen meist im späteren Jahresverlauf. Während der Reifung verändert sich die zunächst weiße und feste Fruchtmasse in eine trockene Sporenmasse. Sobald der Fruchtkörper reif ist, werden die Sporen durch die Öffnung an der Oberseite freigesetzt und können durch Luftbewegungen weiterverbreitet werden.Junge Fruchtkörper mit vollständig weißem und festem Inneren werden in einigen Pilzführern als essbar beschrieben. Sobald sich die Fruchtmasse gelblich oder bräunlich verfärbt und die Sporenreife beginnt, ist der Pilz nicht mehr als Speisepilz geeignet. Die Angaben zur Verwendbarkeit sind jedoch nicht einheitlich: Die Pilzberatung der Stadt Wien stuft den Birnenstäubling als ungenießbar ein und weist darauf hin, dass er verstärkt Arsen aufnehmen kann. Deshalb sollte er nicht zum Verzehr gesammelt werden.

Sonstiges
Eine Besonderheit des Birnenstäublings ist seine deutliche Bindung an Totholz, durch die er sich von vielen anderen Stäublingsarten unterscheidet. Die Art wurde bereits im 18. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben und unter verschiedenen wissenschaftlichen Namen geführt. Heute wird sie überwiegend unter dem Namen Apioperdon pyriforme geführt, während Lycoperdon pyriforme weiterhin als bekannter Synonymname verwendet wird. Der Artname »pyriforme« bedeutet sinngemäß »birnenförmig« und bezieht sich auf die charakteristische Gestalt der Fruchtkörper. Bei reifen Exemplaren kann eine große Menge olivbrauner Sporen entstehen, die beim Druck oder bei Erschütterung als sichtbare Staubwolke austreten kann.

Weitere Bilder

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Birnen-Stäubling (Lycoperdon pyriforme) - essbar

 

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Birnen-Stäubling (Lycoperdon pyriforme) - essbar

 

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Foto(s):  Holger Gröschl (3)
Aktualisiert:  30.09.2026

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