|
Aussehen Die Rundflügel-Kätzcheneule hat Vorderflügel, die von hellbeige über braun bis zimt- und rotbraun variieren können. Auffällig sind die großen Ring- und Nierenmakel sowie die helle, fast gerade Wellenlinie. Die Hinterflügel sind braun bis gelbbraun. Die Raupe ist gelbgrün gefärbt. Sie trägt kleine gelbe Punkte am ganzen Körper, feine gelbliche Rücken- und Seitenlinien und auf dem 11. Segment einen breiten gelben Querstreifen. Der Kopf ist grünlich und dunkel gepunktet.
Lebensraum Die Art lebt vor allem in gehölzreichen Lebensräumen. Sie kommt besonders in Wäldern vor, aber auch an Gebüschen, Hecken, Waldrändern, in Moorgebieten, Gärten und Parks.
Lebensweise Die Rundflügel-Kätzcheneule bildet meist eine Generation pro Jahr. Die Falter fliegen in der Regel von Ende Februar oder Anfang März bis in den Mai oder Juni, sind nachtaktiv, werden von Licht angelockt und besuchen gern früh blühende Pflanzen oder Weidenkätzchen. Die Eier werden in kleinen Gruppen auf die Blattunterseiten gelegt. Die Raupen verpuppen sich in einer Erdhöhle, und die Puppe überwintert.
Nahrung Die Raupen fressen an den Blättern verschiedener Laubbäume und Sträucher, zum Beispiel an Weide, Eiche, Buche, Pappel, Linde und Holunder. Die Falter nehmen außerdem Nektar auf und saugen auch an Baumsäften.
Sonstiges Die Art gehört zu den typischen Frühjahrs-Eulenfaltern und ist oft schon sehr früh im Jahr aktiv. Sie gilt in Deutschland als häufig und nicht gefährdet, weshalb sie für Naturbeobachter eine vergleichsweise gut zu findende Art ist.
|