Gelbband-Langhornmotte
(Nemophora degeerella)

Größe

Flügelspannweite
16 mm bis 23 mm

Nemophora degeerella
Verbreitung

Aussehen
Die Flügel sind goldbraun bis kupferfarben und zeigen einen metallischen Glanz. Auf den Vorderflügeln verläuft ein deutlich erkennbares, gelbliches Querband, das häufig leicht gebogen oder unterbrochen ist. Der Körper ist schlank gebaut und harmoniert farblich mit den glänzenden Flügeln. Die Männchen besitzen auffallend lange, fadenförmige Fühler, die die Flügelspannweite deutlich überragen, während die Fühler der Weibchen erheblich kürzer sind.

Lebensraum
Die Art besiedelt vor allem Laub- und Mischwälder, Waldränder sowie Lichtungen mit gut entwickelter Krautschicht. Besonders häufig findet man sie an sonnigen Waldsäumen und in Bereichen mit reichlich blühenden Pflanzen.

Lebensweise
Die Gelbband-Langhornmotte ist tagaktiv und fliegt hauptsächlich im Mai und Juni. Bei sonnigem Wetter führen die Männchen auffällige, schwebende Balzflüge aus, oft in kleinen Gruppen. Die Entwicklung der Raupen beginnt in Blattminen verschiedener krautiger Pflanzen. Später leben sie am Boden im Laubstreu weiter.

Nahrung
Die erwachsenen Falter ernähren sich von Blütennektar. Die Raupen fressen zunächst Pflanzengewebe innerhalb der Blätter und später abgestorbenes Pflanzenmaterial im Bodenbereich.

Sonstiges
Neben der Bezeichnung Gelbband-Langhornmotte wird die Art auch als »De Geers Langhornfalter« oder »De Geers Langfühler« bezeichnet. Innerhalb der Artengruppe werden regional nahe verwandte, schwer unterscheidbare Formen diskutiert. In vielen Regionen gilt die Art derzeit als nicht gefährdet.


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