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Aussehen Das Schwarze Ordensband hat breite, dunkel graubraune bis schwärzliche Vorderflügel. Die helleren Hinterflügel besitzen ein deutliches dunkles Querband, das im Flug sichtbar wird. Die kräftige Raupe ist graubraun bis ockerfarben und trägt dunkle Zeichnungen sowie helle Längslinien. Dadurch ist sie an Pflanzenteilen und am Boden gut getarnt.
Lebensraum Die Art bevorzugt feuchte Lebensräume mit Gehölzen und dichter Vegetation. Typisch sind Gewässerufer, Auen, feuchte Wälder, Gebüsche und naturnahe Gärten.
Lebensweise Das Schwarze Ordensband ist nachtaktiv und versteckt sich tagsüber an geschützten, dunklen Stellen. Die Falter fliegen hauptsächlich im Sommer. Die Raupen sind überwiegend nachts aktiv, während sie sich tagsüber meist in Bodennähe aufhalten. Sie überwintern als junge Raupen und setzen ihre Entwicklung im Frühjahr fort.
Nahrung Die Raupen fressen an zahlreichen verschiedenen Pflanzen. Dazu gehören unter anderem Brennnesseln, Ampfer, Weiden, Pappeln, Birken und Schlehen. Die erwachsenen Falter nehmen vor allem Flüssigkeiten auf und können durch zuckerhaltige Pflanzensäfte oder Köder angelockt werden.
Sonstiges Das Schwarze Ordensband ist trotz seines Namens nicht mit den eigentlichen Ordensbändern der Gattung Catocala identisch. Die dunkle Färbung hilft dem Falter, sich tagsüber gut zu verstecken. In Deutschland ist die Art nicht überall häufig und profitiert vom Erhalt naturnaher, feuchter Uferbereiche.
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