Nadelwald-Spanner
(Hylaea fasciaria)

Größe

Flügelspannweite
32 bis 39 mm

Hylaea fasciaria
Verbreitung

Weite Teile Europas,
Britische Inseln
bis Sibirien

Aussehen
Der Zweibindige Nadelwald-Spanner zeigt zwei Farbvarianten: eine rostrote Form (forma fasciaria) und eine grüne Form (forma prasinaria). Beide Varianten besitzen auf den Vorderflügeln zwei leicht gebogene, dünne Querbinden, wobei das mittlere Feld oft dunkler gefärbt ist. Die Hinterflügel sind heller und tragen eine schwache Querlinie. Die Fühler der Männchen sind gefiedert, während die der Weibchen fadenförmig sind. Die grüne Form bietet eine hervorragende Tarnung in Nadelwäldern, während die rostrote Variante auf Kiefernästen weniger auffällt. In der Ruhehaltung liegen die Flügel dachförmig über dem Körper und lassen die Tarnfärbung besonders gut zur Geltung kommen.

Lebensraum
Die grüne Form bevorzugt schattige, feuchte Fichtenwälder im Gebirge, während die rostrote Form eher in warmen, sandigen Kiefernwäldern des Flach- und Hügellands vorkommt.

Lebensweise
Die nachtaktiven Falter ruhen tagsüber an Baumstämmen und Ästen und werden von künstlichem Licht angezogen. Die Raupen leben einzeln auf unteren Ästen ihrer Wirtspflanzen und überwintern halb ausgewachsen.

Nahrung
Raupen der grünen Form ernähren sich von Fichte, Lärche und Tanne, während die der rostroten Form Kiefern bevorzugen. Sie fressen dabei hauptsächlich im Schatten wachsende Nadeln.

Sonstiges
In Mitteleuropa ist der Zweibindige Nadelwald-Spanner weit verbreitet und gilt als nicht gefährdet.

   Weitere Bilder  | 3
Vorherige Seite Nach oben