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Aussehen Die Vorderflügel sind olivbraun bis graubraun gefärbt und mit weißen, gelblichen und dunklen Zeichnungselementen versehen. Das auffällige Muster erinnert an die Maserung eines Achats und gab der Art ihren deutschen Namen. Die grauen Hinterflügel sind deutlich schlichter gefärbt und bilden einen starken Kontrast zu den kunstvoll gezeichneten Vorderflügeln.
Lebensraum Der Achat-Eulenspinner besiedelt vor allem Laub- und Mischwälder, feuchte Waldränder, Waldwege sowie Lichtungen mit reichem Brombeer- und Himbeerbewuchs. Auch naturnahe Parks und größere Gärten werden regelmäßig angenommen. Entscheidend ist das Vorkommen geeigneter Futterpflanzen für die Raupen.
Lebensweise Die Falter fliegen überwiegend von Mai bis August und sind nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie gut getarnt an Baumstämmen oder zwischen Blättern. Die Raupen leben einzeln auf ihren Futterpflanzen und verbergen sich tagsüber meist unter zusammengesponnenen Blättern. Die Verpuppung erfolgt in einem lockeren Gespinst, wobei die Puppe überwintert.
Nahrung Die Raupen ernähren sich hauptsächlich von Brombeeren und Himbeeren. Die erwachsenen Falter nehmen gelegentlich Blütennektar oder andere zuckerhaltige Pflanzensäfte auf. Die enge Bindung der Raupen an Rubus-Arten prägt die Lebensraumwahl der Art.
Sonstiges Der Achat-Eulenspinner zählt zu den auffälligsten heimischen Eulenspinnern. Seine außergewöhnliche Flügelzeichnung gehört zu den markantesten Mustern unter den europäischen Nachtfaltern und bietet auf borkigen Baumstämmen eine ausgezeichnete Tarnung. Trotz seines Namens gehört die Art nicht zu den Eulenfaltern, sondern zur Familie der Eulenspinner und Sichelflügler.
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