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Aussehen Der Zackenbindige Rindenspanner ist meist grau, graubraun oder schmutzig weiß gefärbt und wirkt oft leicht gesprenkelt. Auf den Vorderflügeln sind zwei dunklere, zackige Querzeichen typisch, die der Art ihren deutschen Namen gegeben haben. Die Zeichnung kann insgesamt recht variabel sein, und es gibt auch deutlich dunklere Falter. Die Raupe ist graugrün bis bräunlich gefärbt und hat oft eine kräftige, gedrungene Körperform. Hinter dem Kopf wirkt sie verdickt, sodass sie in Ruhe an einen kleinen »Stiernacken« erinnert. Jüngere Raupen zeigen zusätzlich eine winkelförmige Rückenzeichnung.
Lebensraum Die Art lebt in Wäldern aller Art, an Waldrändern, in Gärten, Parks und auch in anderen gehölzreichen Landschaften. Sie nutzt dabei sehr unterschiedliche, eher strukturreiche Lebensräume.
Lebensweise Der Zackenbindige Rindenspanner fliegt nachts und wird oft vom Licht angezogen. Er tritt meist in zwei Generationen pro Jahr auf. Die Falter sind bereits sehr früh im Jahr zu sehen und können in manchen Jahren schon im Februar erscheinen. Die Art überwintert als Puppe.
Nahrung Die Raupen leben sehr polyphag und fressen an vielen Laub- und Nadelgehölzen, Sträuchern und krautigen Pflanzen. Genannt werden unter anderem Weide, Apfel, Himbeere, Buche, Brennnessel und Beifuß. Die Falter nehmen vermutlich vor allem Nahrung in Form von Nektar und anderen zuckerhaltigen Flüssigkeiten auf, wie es für viele Spanner typisch ist.
Sonstiges Die Art ist sehr häufig und fällt durch ihre variable Färbung auf, was die Bestimmung manchmal erschwert. Der wissenschaftliche Name bezieht sich auf die Dämmerung und passt damit gut zur nächtlichen Lebensweise. Zudem wird die Art in Teilen der Literatur auch unter abweichenden Bezeichnungen oder in taxonomischen Diskussionen geführt.
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