|
Cortinarius violaceus
Der Violette Schleierling ist durch seine intensive violette Farbe leicht erkennbar. Er wächst in kühlen, feuchten Wäldern auf sauren Böden und lebt in Symbiose mit verschiedenen Bäumen. Über den Mykorrhiza-Austausch gewinnt er Mineralstoffe und trägt zur Waldgesundheit bei.
|
|
|
|
|
Amanita muscaria
Der Fliegenpilz ist neben dem Steinpilz der populärste Pilz. Der Pilz ist giftig, die Wirkung ähnelt dem Alkoholrausch und ruft Störungen der Nerventätigkeit und Verdauungsbeschwerden hervor. Ein gesunder Mensch überwindet meistens schnell diese Vergiftung ohne weitere Folgen.
|
|
|
|
|
Gymnopilus penetrans
Der Pilz besitzt einen zimt- bis ockerfarbenen Hut mit später gefleckten Lamellen und einem helleren Stiel. Er wächst bevorzugt auf morschem Holz von Nadelbäumen in Wäldern und an Holzresten am Boden. Eine Verwendung als Speisepilz wird nicht empfohlen, da er bitter ist und mit anderen Arten verwechselt werden kann.
|
|
|
|
|
Volvariella gloiocephala
Der Große Scheidling ist ein großwüchsiger Pilz mit freistehenden, rosa nachfärbenden Lamellen und einer markanten Scheide an der Stielbasis. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, vom Menschen beeinflussten Standorten wie Gärten oder Kompostflächen. Obwohl er essbar ist, wird vom Verzehr dringend abgeraten, da er leicht mit tödlich giftigen Pilzen verwechselt werden kann.
|
|
|
|
|
Rhodocollybia butyracea
Der Horngraue Rübling wird als eine Varietät des Butterrüblings angesehen. Er zeichnet sich durch seinen braunen, fettig glänzenden Hut aus. Er gedeiht in feuchten, humusreichen Wäldern und trägt durch Zersetzung von Laub zur Bodengesundheit bei.
|
|
|
|
|
Amanita rubescens
Der Perlpilz wird auch Rötender Wulstling genannt und besitzt einen anfangs halbkugeligen, später gewölbten, im Alter flach ausgebreitete fleischfarben bis rötlichbraunen Hut. Der zylindrische Stiel ist flaumig, grau, weiß oder fleischrosa gefärbt. Im oberen Stieldrittel befindet sich ein gut ausgeprägter hängender, geriefter Ring, der oft abgefallen ist. Die Fruchtkörper stehen von Juni bis Oktober einzeln oder gesellig in Wäldern, Parks und Gärten. Er ist zwar essbar, aber kein besonders wohlschmeckender Speisepilz und kann nur erfahrenen Sammlern empfohlen werden, da er mit dem giftigen Pantherpilz verwechselt werden kann.
|
|
|
|
|
Pluteus cervinus
Der Pilz zeigt einen mittel- bis dunkelbraunen Hut mit freistehenden Lamellen, die sich von weißlich zu lachsbraun verfärben. Er wächst überwiegend auf abgestorbenem Laubholz oder Holzresten im Wald- oder Parkbereich als Holzzerleger. Obwohl essbar, wird er geschmacklich nur mäßig geschätzt und selten gesammelt.
|
|
|
|
|
Stropharia rugosoannulata
Der ockerlich bis ziegelbraune gefärbte Hut hat eine leicht lilarosa Tönung und besitzt anfänglich eine Wölbung, die sich bei zunehmender Reifung abflacht, am Rand aber die dicht gedrängten und blass grauvioletten Lamellen weiterhin abdeckt. Dieser Träuschling wächst zwischen Sommer und Herbst auf Erde, Holz, Pflanzenresten, Stroh, oder gedüngtem Boden. Sein Speisewert wird als gering eingeschätzt. Auf dem Markt wird er als Braunkappe angeboten.
|
|
|
|
|
Pholiota squarrosa
Der Schuppige Schüppling ist an seinem schuppigen, gelbbraunen Hut und Stiel leicht zu erkennen. Er gedeiht auf nährstoffreichen Böden und wächst oft in der Nähe von Bäumen. Seine Lebensweise ist saprotroph und hilft bei der Zersetzung von Totholz im Wald.
|
|
|
|