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Tagfalter
(Rhopalocera)
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Tagfalter sind überwiegend tagaktiv und zeigen oft leuchtende, kontrastreiche Flügelfärbungen.
Charakteristisch sind ihre keulenförmig verdickten Fühler, ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu Nachtfaltern.
Im Ruhezustand klappen viele Tagfalter ihre Flügel senkrecht über dem Körper zusammen..
Die erwachsenen Falter ernähren sich überwiegend von Blütennektar und sind wichtige Bestäuber.
In Deutschland leben etwa rund 180–190 Tagfalterarten, deutlich weniger als Nachtfalterarten.
Die klassische Einteilung in Tagfalter und Nachtfalter ist biologisch nicht eindeutig.
Zwar sind viele Tagfalter tagaktiv und viele Nachtfalter nachtaktiv, doch es gibt zahlreiche Ausnahmen.
So fliegen einige Nachtfalter auch am Tag, z. B. die Widderchen (Zygaenidae) oder
das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum - ein tagaktiver Schwärmer).
Andere Arten sind vor allem in der Dämmerung aktiv, etwa verschiedene Schwärmer.
Die Begriffe »Tagfalter« und »Nachtfalter« beschreiben daher eher typische Verhaltensweisen als eine klare wissenschaftliche Abgrenzung.
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(Nymphalidae) |28|
Edelfalter
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Ritterfalter
|3| (Papilionidae)
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(Pieridae) |10|
Weisslinge
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Bläulinge
|19| (Lycaenidae)
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(Hesperiidae) |8|
Dickkopffalter
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Nachtfalter
(Heterocera)
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Die meisten Nachtfalter sind dämmerungs- oder nachtaktiv und werden häufig von künstlichen Lichtquellen angezogen.
Typisch sind fadenförmige, gekämmte oder gefiederte Fühler ohne Keulenverdickung.
Viele Nachtfalter sind unauffällig gefärbt und gut getarnt, es gibt jedoch auch auffällig gezeichnete Arten.
Zudem wirken Nachtfalter häufig kräftiger gebaut und halten ihre Flügel in Ruhe eher flach oder dachartig.
Ihre Raupen nutzen eine große Vielfalt an Futterpflanzen.
In Deutschland leben etwa rund 3.700–4.000 Nachtfalterarten, abhängig von taxonomischer Abgrenzung.
Die klassische Einteilung in Tagfalter und Nachtfalter ist biologisch nicht eindeutig.
Zwar sind viele Tagfalter tagaktiv und viele Nachtfalter nachtaktiv, doch es gibt zahlreiche Ausnahmen.
So fliegen einige Nachtfalter auch am Tag, z. B. die Widderchen (Zygaenidae) oder
das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum - ein tagaktiver Schwärmer).
Andere Arten sind vor allem in der Dämmerung aktiv, etwa verschiedene Schwärmer.
Die Begriffe »Tagfalter« und »Nachtfalter« beschreiben daher eher typische Verhaltensweisen als eine klare wissenschaftliche Abgrenzung.
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(Sphingidae) |6|
Schwärmer
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Glasflügler
|2| (Sesiidae)
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(Zygaenidae) |3|
Blutströpfchen, Widderchen
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Pfauenspinner
|2| (Saturniidae)
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(Noctuidae) |50|
Eulenfalter
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Wurzelbohrer
|2| (Hepialidae)
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(Geometridae) |45|
Spanner
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Bärenspinner
|15| (Arctiinae)
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(Drepanidae) |4|
Sichelflügler
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Zünsler
|5| (Pyralidae)
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(Yponomeutidae) |1|
Gespinst- und Knospenmotten
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Faulholzmotten
|1| (Oecophoridae)
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(Adelidae) |2|
Langhornmotten
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Zahnspinner
|9| (Notodontidae)
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(Lasiocampidae) |4|
Glucken
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Federmotten
|1| (Pterophoridae)
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(Lymantriidae) |1|
Trägspinner
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Eulenspinner
|1| (Thyatirdae)
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(Chimabachidae) |1|
Breitflügelmotten
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Rüsselzünsler
|9| (Crambidae)
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(Elachistidae) |1|
Grasminiermotten
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Wickler
|2| (Tortricidae)
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(Cossidae) |1|
Holzbohrer
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Erebidae
|1|
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(Limacodidae) |1|
Schneckenspinner
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