Hobelspanner
(Plagodis dolabraria)
ArtenInfo
Ordnung Schmetterlinge
(Lepidoptera)
Familie Geometridae
(Spanner)
Größe Flügelspannweite
28 bis 33 mm
Verbreitung weite Teile Europas,
Kaukasus, Sibirien, Ostasien

Aussehen
Die Flügel sind hell graubraun bis gelblich braun gefärbt und von zahlreichen feinen, leicht gebogenen dunklen Querlinien durchzogen. Hinter der Flügelmitte befindet sich ein markanter dunkler, schräg verlaufender Streifen, der für das typische Erscheinungsbild der Art verantwortlich ist. Die Flügelränder sind leicht gewellt und verleihen dem Falter eine elegante Gestalt.

Lebensraum
Der Hobelspanner besiedelt vor allem Laub- und Mischwälder mit einem hohen Anteil an Eichen. Er kommt außerdem an Waldrändern, auf Lichtungen, in Parks sowie in alten Gehölzbeständen vor. Besonders wohl fühlt sich die Art in naturnahen, strukturreichen Wäldern.

Lebensweise
Die Falter fliegen überwiegend von Mai bis Juli und sind nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie gut getarnt an Baumstämmen oder zwischen Zweigen. Sie werden in der Nacht von künstlichen Lichtquellen angezogen. Die Raupen entwickeln sich im Frühjahr und verpuppen sich anschließend im Boden.

Nahrung
Die Raupen ernähren sich hauptsächlich von den Blättern der Stieleiche und Traubeneiche. Daneben werden auch Birken, Weiden und weitere Laubbäume als Futterpflanzen genutzt. Die erwachsenen Falter nehmen nur gelegentlich Blütennektar oder andere zuckerhaltige Pflanzensäfte auf.

Sonstiges
Der Hobelspanner verdankt seinen deutschen Namen der feinen, dicht angeordneten Linienzeichnung auf den Flügeln, die an die Oberfläche eines mit einem Hobel bearbeiteten Holzstücks erinnert. Seine ausgezeichnete Tarnung macht ihn in Ruhestellung auf Baumrinde nur schwer erkennbar. Trotz seiner weiten Verbreitung wird er deshalb häufig übersehen.

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Hobelspanner (Plagodis dolabraria)
 
 
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