Nadelgehölz-Blütenspanner
(Eupithecia tantillaria)
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ArtenInfo
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| Ordnung |
Schmetterlinge (Lepidoptera) |
| Familie |
Geometridae (Spanner) |
| Größe |
Flügelspannweite 14 bis 22 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, östlich bis Russland, südlich bis Italien, Türkei, Kleinasien und Kaukasus |
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Aussehen Der Falter hat schmale Vorderflügel mit einer glänzend hellgrauen bis silbergrauen Grundfarbe, die von dunkelgrauen bis bräunlichen, welligen Linien durchzogen ist. Auffällig ist ein meist länglicher, dunkler Mittelfleck. Die Hinterflügel tragen ebenfalls eine gewinkelte Mittellinie. Die Raupe ist hellbraun bis schokoladenbraun gefärbt und besitzt einen breiten dunklen Rückenstreifen. Dadurch erinnert sie an eine vertrocknete Nadel und ist auf Nadelgehölzen sehr gut getarnt.
Lebensraum Die Art lebt vor allem in Fichten- und Mischwäldern mit Fichten oder Lärchen. Sie kommt aber auch in Parklandschaften und auf Heiden vor und erreicht im Gebirge Höhen bis an die Baumgrenze.
Lebensweise Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv und fliegen meist von April bis Juni. Sie werden auch an künstlichen Lichtquellen beobachtet, und im Süden kann eine zweite Generation im August auftreten. Die Puppen überwintern.
Nahrung Die Raupen fressen vor allem die frischen Nadeln von Fichte, Lärche und Douglasie. Die Falter saugen außerdem an Blüten, besonders an Doldenblütlern, und besuchen auch feuchte Stellen am Waldboden.
Sonstiges Die Art gilt in Deutschland als nicht gefährdet und ist dort sehr häufig. Bei hoher Luftfeuchte treten mitunter deutlich dunklere, melanistische Formen auf.
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