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Aussehen Der Körper ist schmal, langgestreckt und überwiegend tiefschwarz gefärbt. Die Oberfläche wirkt matt bis leicht glänzend und ist fein behaart. Kopf und Halsschild sind schmal, der Halsschild nach hinten leicht verengt. Die Fühler sind relativ lang und gezähnt, was typisch für viele Schnellkäfer ist. Die Flügeldecken sind parallelseitig und fein punktiert.
Lebensraum Der Schwarze Schnellkäfer besiedelt vor allem Wälder, Waldränder, Gebüsche, Wiesen und extensiv genutzte Kulturlandschaften. Besonders häufig ist er in Bereichen mit lockerem, humusreichem Boden zu finden. Auch in Parks und Gärten kann die Art auftreten, wenn geeignete Bodenverhältnisse vorhanden sind.
Lebensweise Die erwachsenen Käfer sind vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten aktiv. Tagsüber halten sie sich oft verborgen in der Vegetation oder am Boden auf und werden eher durch Zufall entdeckt. Wie alle Schnellkäfer können sie sich bei Gefahr mit einem charakteristischen »Schnellmechanismus« ruckartig in die Luft katapultieren. Die Larven, sogenannte Drahtwürmer, leben mehrere Jahre im Boden.
Nahrung Die erwachsenen Tiere ernähren sich überwiegend von pflanzlichem Material wie Pollen, weichen Pflanzenteilen und gelegentlich von Nektar. Die im Boden lebenden Larven fressen vor allem Wurzeln verschiedener Pflanzen, können aber auch abgestorbenes organisches Material nutzen.
Sonstiges Der Schwarze Schnellkäfer gehört zu den häufigeren Vertretern seiner Gattung und wird daher oft als typische Art für mitteleuropäische Schnellkäfer genannt. Seine Larven können lokal als Pflanzenschädlinge auftreten, spielen insgesamt jedoch auch eine Rolle im Bodenökosystem, da sie zur Zersetzung organischer Substanz beitragen.
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