Rotbrauner Laubkäfer
(Serica brunnea)
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d8621 |
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Ordnung |
Coleoptera (Käfer) |
| Familie |
Scarabaeidae (Blatthornkäfer) |
| Größe |
Körperlänge 8 bis 10 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, West- und Zentralasien |
| Weblink(s) |
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Aussehen Der Rotbraune Laubkäfer ist länglich-oval und kräftig gewölbt. Die Flügeldecken sind gelb- bis rotbraun gefärbt und zeigen deutlich eingedrückte Längsstreifen. Der Kopf ist meist dunkler als der übrige Körper und kann dunkelbraun bis schwarz erscheinen. Die fächerförmigen Fühler sind typisch für Blatthornkäfer und bei den Männchen etwas stärker ausgeprägt.
Lebensraum Die Art besiedelt lichte Laub- und Mischwälder, Waldränder, Heiden, Parks sowie naturnahe Gärten und hält sich bevorzugt auf sandigen oder lockeren Böden auf, in denen sich seine Larven gut entwickeln können.
Lebensweise Die erwachsenen Käfer erscheinen überwiegend von Juni bis August und sind vor allem in der Dämmerung sowie während der Nacht aktiv. Tagsüber verstecken sie sich häufig in der Vegetation oder am Boden. Sie werden regelmäßig von künstlichen Lichtquellen angezogen.
Nahrung Die Imagines ernähren sich überwiegend von Blättern verschiedener Laubgehölze. Die Larven leben mehrere Jahre im Boden und fressen dort an feinen Pflanzenwurzeln.
Sonstiges Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Käfer dauert meist zwei Jahre. Trotz seiner Verwandtschaft mit den Maikäfern tritt der Rotbraune Laubkäfer gewöhnlich nicht in großer Zahl auf und verursacht in der Regel keine nennenswerten Schäden. Seine nächtliche Lebensweise sorgt dafür, dass er häufig unbemerkt bleibt.
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