Mehlzünsler
(Pyralis farinalis)
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d8801 |
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Nachtfalter |
(Heterocera) |
| Ordnung |
Lepidoptera (Schmetterlinge) |
| Familie |
Pyralidae (Zünsler) |
| Größe |
Flügelspannweite 18 bis 30 mm |
| Verbreitung |
ganz Europa, weite Teile Asiens, Nordamerika |
| Weblink(s) |
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Aussehen Die Vorderflügel sind violett- bis rotbraun gefärbt und werden von zwei auffälligen gelblich-weißen Querbändern unterbrochen. Die Hinterflügel sind heller und besitzen einen schmalen dunkleren Außenrand. Der Falter wirkt schlank und hält seine Flügel in Ruhestellung dachförmig über dem Körper.
Lebensraum Der Mehlzünsler lebt bevorzugt in Mühlen, Scheunen, Lagerräumen, Ställen und Vorratslagern, kommt aber auch in Nestern von Vögeln sowie in natürlichen Ansammlungen organischer Pflanzenreste vor. Im Freiland besiedelt sie vor allem Orte mit reichlich trockenem organischem Material.
Lebensweise Die Falter sind überwiegend nachtaktiv und fliegen vor allem in den warmen Monaten. Die Weibchen legen ihre Eier in die Nähe geeigneter Nahrung ab. Die Raupen leben verborgen in Gespinsten und verpuppen sich nach ihrer Entwicklung in einem lockeren Kokon.
Nahrung Die Raupen ernähren sich von trockenen pflanzlichen Stoffen wie Mehl, Getreide, Kleie, Futtermitteln und anderen gelagerten Pflanzenprodukten. Auch trockene Pflanzenreste und organisches Material werden verwertet. Die erwachsenen Falter nehmen nur wenig oder gar keine Nahrung auf.
Sonstiges Der Mehlzünsler zählt zu den ältesten bekannten Vorratsschädlingen und begleitet den Menschen seit der Lagerung von Getreide. Durch die Gespinste der Raupen können Lebensmittel verunreinigt werden. Trotz ihres Rufes als Vorratsschädling erfüllt die Art in der Natur auch eine wichtige Rolle beim Abbau abgestorbener organischer Stoffe.
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