Vierzehnpunkt-Marienkäfer
(Propylaea quatuordecimpunctata)
|
|
|
|
d4748 |
|
|
Ordnung |
Coleoptera (Käfer) |
| Familie |
Coccinellidae (Marienkäfer) |
| Größe |
Körperlänge 3,5 bis 5 mm |
| Verbreitung |
fast ganz Europa, Teile Asiens |
| Weblink(s) |
|
|
Aussehen Der Körper ist gelblich bis hellorange gefärbt und deutlich gewölbt. Die Flügeldecken tragen bis zu vierzehn schwarze Flecken, die oft miteinander verschmelzen und ein variables Muster bilden. Kopf und Halsschild sind hell mit dunkler Zeichnung, wodurch ein kontrastreicher Gesamteindruck entsteht.
Lebensraum Der Vierzehnpunkt-Marienkäfer lebt vor allem in offenen, sonnigen Lebensräumen. Typisch sind Wiesen, Felder, Ackerränder, Gärten und Parks. Auch auf krautigen Pflanzen und niedrigen Sträuchern ist die Art regelmäßig zu finden.
Lebensweise Der Käfer ist tagaktiv und hält sich überwiegend auf Pflanzen auf, auf denen er nach Beute sucht. Im Jahresverlauf können mehrere Generationen auftreten. Die Überwinterung erfolgt meist als erwachsener Käfer in geschützten Bereichen wie Laubstreu oder unter Rinde.
Nahrung Sowohl Larven als auch erwachsene Käfer ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen. Daneben werden auch andere kleine Weichkörperinsekten aufgenommen. Durch seine Ernährung trägt der Vierzehnpunkt-Marienkäfer zur natürlichen Regulierung von Schädlingspopulationen bei.
Sonstiges Der Vierzehnpunkt-Marienkäfer zeigt eine große Variabilität in der Fleckenzeichnung, was ihn besonders interessant für die Bestimmung macht. Trotz seines auffälligen Musters ist er für Fressfeinde durch Warnfärbung und Abwehrstoffe unattraktiv. Die Art gilt insgesamt als nützlich und ökologisch bedeutsam.
|
|