Eichenwanze
(Harpocera thoracica)
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d7802 |
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Ordnung |
Heteroptera (Wanzen) |
| Familie |
Miridae (Weichwanzen) |
| Größe |
Körperlänge 6 bis 6,8 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas |
| Weblink(s) |
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Aussehen Die Eichenwanze ist eine kleine, schlanke Weichwanze mit meist braun bis dunkelbraun gefärbtem Körper. Männchen sind deutlich gestreckter als Weibchen und haben ein auffällig verdicktes zweites Fühlerglied. Die Flügel zeigen helle und dunkle Zeichnungselemente.
Lebensraum Die Art lebt vor allem an sonnigen, eher trockenen Standorten mit Eichen. Man findet sie zum Beispiel an Waldrändern, in lichten Eichenbeständen, an Hecken und in ähnlichen Gehölzstrukturen.
Lebensweise Die Eichenwanze erscheint im Frühjahr und ist nur kurz als erwachsenes Tier zu sehen. Den größten Teil des Jahres verbringt sie im Ei. Die Larven entwickeln sich schnell, und die ausgewachsenen Tiere treten meist von April bis Juni auf. Männchen werden mitunter von UV-Licht angezogen und können dann in Lichtfallen oder an Lampen erscheinen.
Nahrung Sie ernährt sich überwiegend pflanzlich, nimmt aber auch tierische Nahrung auf. Sie saugt an Eichenknospen, Blüten, Pflanzensäften und Pollen, frisst gelegentlich Nektar und jagt manchmal kleine Insekten, besonders Blattläuse.
Sonstiges Die Art gilt als zoophytophag, also als Mischform zwischen Pflanzen- und Tiernahrung. Auffällig ist außerdem der starke Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männchen und Weibchen sehen deutlich verschieden aus, was bei der Art leicht ins Auge fällt.
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