Höcker-Habichtsfliege
(Dioctria rufipes)
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d7160 |
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Ordnung |
Diptera (Zweiflügler) |
| Familie |
Asilidae (Raubfliegen) |
| Größe |
Körperlänge 8 bis 15 mm Flügelspannweite 7 bis 9 mm |
| Verbreitung |
weiten Teile Europas, Naher Osten, östliches Paläarktis-Gebiet |
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Aussehen Die Höcker-Habichtsfliege hat einen schwarzen Körper mit keulenförmig nach hinten leicht verdicktem Hinterleib. Die Vorder- und Mittelbeine sind gelblich-rot gefärbt, die Hinterbeine überwiegend schwarz. Auf einer kleinen Erhebung zwischen den Augen sitzen lange Fühler. Der Kopf besitzt kräftige stechende Mundwerkzeugen.
Lebensraum Die Art besiedelt Waldränder, Gebüschzonen, Hecken und strukturreiche, buschige Grasfluren. Sie sitzt häufig auf Vegetation am Rande offener Flächen und an Strauchkanten.
Lebensweise Die Tiere sind Ansitzjäger. Sie lauern sitzend auf Pflanzen und starten wiederholte Angriffe auf vorbeifliegende oder sitzende Insekten. Die Flugzeit der Imagines reicht überwiegend von Mai bis Juli/August. Die Larven entwickeln sich räuberisch im Boden.
Nahrung Erwachsene Raubfliegen erbeuten andere Insekten, besonders parasitische Hautflügler, kleinere Fliegen und andere Kleininsekten. Die Beute wird mit den stechenden Mundwerkzeugen erfasst und ausgesogen.
Sonstiges Charakteristisch ist ihr ausgeprägtes Ruheverhalten: Sie kehrt oft wiederholt zu demselben Ansitz zurück, von dem aus sie ihr Umfeld aufmerksam »überwacht«. Der namensgebende Höcker zwischen den Augen verleiht ihr ein ungewöhnliches Erscheinungsbild und dient als Ansatzpunkt für die auffallend langen Fühler, die vermutlich eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung der Umgebung spielen.
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