Esskastanienbohrer
(Curculio elephas)
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d9948 |
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Ordnung |
Coleoptera (Käfer) |
| Familie |
Curculionidae (Rüsselkäfer) |
| Größe |
Körperlänge 6 bis 10 mm (ohne Rüssel) |
| Verbreitung |
Südeuropa, seltener in warmen Gebieten Mitteleuropas |
| Weblink(s) |
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Aussehen Der Körper des Esskastanienbohrers ist grau-rötlich-golden, Beine und Fühler sind bräunlichrot. Die Deckflügel sind fein längsgestreift. Der Rüssel des Weibchens ist etwa so lang wie der Körper, der des Männchens etwa halb so lang.
Lebensraum Er besiedelt vorwiegend warme, sonnige Standorte in der Nähe seiner Wirtspflanzen. Bevorzugte Lebensräume sind Waldränder, Alleen und lichtdurchflutete Wälder mit Edelkastanien und Eichen.
Lebensweise Die adulten Käfer erscheinen ab etwa Mitte August und sind bis in den Spätherbst aktiv. Die Weibchen legen jeweils ein einzelnes Ei auf junge Kastanien- oder Eichenfrüchte ab, bis zu etwa 40 Eier pro Weibchen. Nach dem Abfallen der Früchte bohren sich die Larven ein Loch in die Fruchtschale und kriechen ins Erdreich. Dort überwintern sie in 10 bis 60?cm Tiefe und verpuppen sich etwa im Juni des Folgejahres. Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Larven verweilt mehrere Jahre im Boden (Diapause).
Nahrung Die Larven ernähren sich im Inneren von Kastanien- und Eichelnkernen, während die adulten Käfer an den Blättern der Kastanienbäume saugen.
Sonstiges Erwähnenswert ist, dass ein erheblicher Teil der Larven (ca. 25 bis 40?%) mehrere Jahre als Larve oder Puppe im Boden verharrt (mehrjährige Diapause). In Deutschland galt die Art früher als stark gefährdet (»Vom Aussterben bedroht«), aktuell ist sie jedoch nur als sehr selten bekannt.
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