Rotschopfige Sandbiene
(Andrena haemorrhoa)
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Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa)
Ordnung Hymenoptera
(Hautflügler)
Familie Andrenidae
(Sandbienen)
Größe Körperlänge
10 bis 12 mm
Männchen etwas kleiner
8 bis 11 mm
Verbreitung weite Teile Europas,
in Mitteleuropa weit verbreitet
Weblink(s)
Wikipedia   Wikipedia

Aussehen
Die Rotschopfige Sandbiene hat einen schwarz glänzenden Hinterleib, der nur wenig behaart ist. Ihr Rücken wirkt rotbraun bis rostgelb behaart, und am Hinterleibsende fällt oft eine orangefarbene Behaarung auf. Auch an den Beinen sind meist orange Töne zu erkennen, besonders an den Hinterbeinen. Das Weibchen wirkt insgesamt kräftig gebaut und hat einen auffälligen rötlich behaarten Thorax. Die Larve ist weißlich bis hell gefärbt, weich gebaut und madenartig. Sie lebt verborgen im Bodennest und ist an das Leben im Erdbau angepasst.

Lebensraum
Die Art lebt in sehr unterschiedlichen Lebensräumen. Man findet sie in Wiesen, an Waldrändern, in Hecken, auf Sandheiden, in Gärten, Parks und sogar in Städten. Sie nutzt sowohl sandige als auch lehmige Böden und legt ihre Nester bevorzugt in locker bewachsenen Stellen an.

Lebensweise
Die Rotschopfige Sandbiene ist eine solitäre Wildbiene und bildet keine Staaten. Sie gräbt ihre Nester selbst in den Boden und lebt meist einzeln, manchmal auch in kleinen Gruppen. Im Jahr gibt es nur eine Generation, die vor allem von März bis Juni fliegt. Die Männchen suchen im Frühjahr aktiv nach Weibchen und sind dabei oft an Blüten, Büschen und kleinen Bäumen zu beobachten.

Nahrung
Sie ist ein ausgesprochener Generalist und sammelt Pollen und Nektar an vielen verschiedenen Blütenpflanzen. Zu ihren Nahrungspflanzen gehören unter anderem Löwenzahn, Wiesen-Schaumkraut, Weiden, Obstbäume, Kreuzblütler und viele weitere Frühjahrsblüten. Dadurch ist sie in Gärten und naturnahen Flächen oft leicht zu beobachten.

Sonstiges
Die Art ist wegen ihrer Häufigkeit und Anpassungsfähigkeit eine der bekannteren Sandbienen. Interessant ist auch, dass sie von der Wespenbiene Nomada ruficornis als Kuckucksbiene parasitiert wird. In der Literatur und im Internet erscheint für diese Art neben dem wissenschaftlichen Namen besonders der deutsche Name Rotschopfige Sandbiene. In anderen Quellen findet sich auch Rotfransige Sandbiene.

Weitere Bilder

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Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa)

 

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Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa)

 

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