Brennnesselzünsler
(Anania hortulata)
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d8474 |
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Nachtfalter |
(Heterocera) |
| Ordnung |
Lepidoptera (Schmetterlinge) |
| Familie |
Crambidae (Rüsselzünsler) |
| Größe |
Flügelspannweite 24 bis 31 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, gemäßigtenRegionen Asiens |
| Weblink(s) |
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Aussehen Die Flügel sind überwiegend weiß bis silbrig weiß gefärbt und mit auffälligen schwarzbraunen Flecken und Bändern gezeichnet. Kopf und Brust sind gelblich bis ockergelb gefärbt und ebenfalls dunkel gefleckt. Der Hinterleib zeigt eine gelb-schwarze Bänderung, wodurch der Falter sehr kontrastreich wirkt.
Lebensraum Der Brennnesselzünsler besiedelt Gärten, Waldränder, Hecken, Lichtungen, feuchte Wiesen und Uferbereiche. Besonders häufig ist er dort anzutreffen, wo größere Bestände von Brennnesseln wachsen. Auch naturnahe Parks und Gebüsche werden regelmäßig besiedelt.
Lebensweise Die Falter fliegen je nach Region meist von Mai bis August und sind überwiegend in der Dämmerung sowie nachts aktiv. Tagsüber ruhen sie gut getarnt in der Vegetation und lassen sich leicht aufscheuchen. Die Raupen leben zwischen locker versponnenen Blättern ihrer Futterpflanzen und verpuppen sich in einem feinen Gespinst.
Nahrung Die Raupen ernähren sich hauptsächlich von den Blättern der Großen Brennnessel und weiterer Brennnesselarten. Gelegentlich werden auch andere krautige Pflanzen als Nahrung genutzt. Die erwachsenen Falter nehmen Nektar verschiedener Blütenpflanzen auf.
Sonstiges Der Brennnesselzünsler zählt zu den auffälligsten heimischen Zünslerfaltern und ist aufgrund seiner kontrastreichen Zeichnung meist gut zu erkennen. Trotz seines markanten Aussehens wird er häufig mit kleinen Tagfaltern verwechselt. Seine enge Bindung an Brennnesselbestände macht ihn zu einem typischen Bewohner naturnaher Lebensräume.
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