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Aussehen Der Körper wirkt wespenähnlich und nur wenig behaart. Der Hinterleib ist dunkel und mit gelblichen Zeichnungselementen versehen. Kopf, Brust und Hinterleib zeigen eine auffällige schwarz-rot-gelbe Zeichnung.
Lebensraum Die Gestreifte Wespenbiene lebt vor allem in offenen, sonnigen und strukturreichen Lebensräumen. Typische Fundorte sind Wiesen und Weiden, Waldränder, Brachen, Gruben, Ruderalflächen sowie Gärten und Parkanlagen. Wichtig sind schütter bewachsene Bodenstellen für die Wirtsnester.
Lebensweise Die Art ist eine Kuckucksbiene und legt ihre Eier in die Nester anderer Wildbienen. Die Flugzeit reicht ungefähr von Ende April bis Anfang August. Für den eigenen Nachwuchs baut sie keine Nester und versorgt die Brut nicht selbst.
Nahrung Die erwachsenen Tiere nehmen Nektar an verschiedenen Blüten auf. Da sie keine eigene Brut versorgen, sammeln sie keinen Pollenvorrat für ihre Larven. Als Nahrungsquellen werden unter anderem Blüten aus der Familie der Fabaceae sowie verschiedene andere Blütenpflanzen genannt.
Sonstiges Besonders interessant ist ihre Lebensweise als Brutparasit: Sie nutzt die Nester von Sandbienen, vor allem der Grobpunktierten Kleesandbiene, und lässt ihren Nachwuchs dort von den Wirtsvorräten profitieren. In Deutschland gilt die Art als ungefährdet und wird dennoch wegen ihrer versteckten Lebensweise nicht immer leicht bemerkt.
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