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Aussehen Die Oberseite des Körpers ist dicht mit hellen, weiß-grauen bis gelblichen Haaren bedeckt, wodurch der Käfer insgesamt matt und leicht staubig wirkt. Die Flügeldecken sind bräunlich gefärbt und tragen am äußeren Rand längere, auffällige Borsten. Der Halsschild ist meist etwas dunkler als die Flügeldecken und ebenfalls dicht behaart. Insgesamt erscheint die Art gedrungen und robust.
Lebensraum Die Art bewohnt bevorzugt offene, sonnige Lebensräume wie trockene Wiesen, Feldränder, Ruderalflächen und extensiv genutzte Agrarlandschaften, in denen lockere, warme Böden vorhanden sind.
Lebensweise Die Entwicklung dauert meist zwei Jahre, wobei die Larven im Boden leben und sich dort entwickeln. Die erwachsenen Käfer erscheinen im Frühjahr und Frühsommer und sind überwiegend tagaktiv, besonders bei warmem Wetter.
Nahrung Die Larven ernähren sich von den Wurzeln verschiedener Gräser und krautiger Pflanzen. Die erwachsenen Tiere fressen Blüten sowie die noch milchreifen Körner von Gräsern und Getreidearten.
Sonstiges Der deutsche Name Getreidelaubkäfer weist auf die enge Bindung der Art an Gras- und Getreidebestände hin. In der älteren Literatur wurde die Art häufig einer anderen Gattung zugeordnet, was zu unterschiedlichen Namensverwendungen geführt hat.
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