Spitzmorchel
(Morchella conica)
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essbar |
d4340 |
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Ordnung |
Andere Pilze (Andere Pilze) |
| Familie |
Morchellaceae (Morchelartige) |
| Größe |
Hut: 3 bis 8 cm, Gesamthöhe meist 3 bis 10 cm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, Nordamerika, Teile Asiens |
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Aussehen Die Spitzmorchel hat eine schlanke, kegel- bis spitzförmige, stark vertikal gerippte und netzartige Kappe. Die Kappe ist dunkelbraun bis schwarzbräunlich und zeigt tiefe, unregelmäßige Furchen und Grübchen. Der Stiel ist meist blass, hohl und relativ glatt. Die Kappe und der Stiel sind innen hohl.
Lebensraum Die Art wächst auf humosem Boden, in Laub- und Nadelwäldern sowie an Standorten mit zersetztem Holzmaterial. In urbanen Bereichen treten große Vorkommen oft auf Rindenmulch auf.
Lebensweise Die Spitzmorchel gilt als saprophytisch auf organischer Substanz (z. B. verrottendes Holz, Mulch), wobei für einige Morchella-Arten auch komplexe Assoziationen mit Pflanzenwurzeln diskutiert werden. Die Fruchtkörper erscheinen typischerweise im Frühjahr. Sie ist essbar, muss aber stets gekocht werden, da rohe Morellen Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können.
Sonstiges Die Taxonomie der Morcheln ist kompliziert: Was früher breit als M. elata bezeichnet wurde, wurde durch molekulare Studien in mehrere Artgruppen aufgespalten. Der Name M. elatawird heute vor allem für die europäischen Kladen verwendet, und Artenähnlichkeiten können Verwechslungen begünstigen.
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