Bacheule
(Hadena rivularis)
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d7147 |
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Ordnung |
Lepidoptera (Schmetterlinge) |
| Familie |
Noctuidae (Eulenfalter) |
| Größe |
Vorderflügel 1,5 cm |
| Verbreitung |
gemäßigtes Europa |
| Weblink(s) |
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Aussehen Der Falter hat eine bräunlich-violette bis leicht rötliche Grundfärbung mit feiner, welliger Zeichnung auf den Vorderflügeln. Die Nieren- und Ringflecken sind deutlich ausgebildet und oft heller abgesetzt. Die Hinterflügel sind insgesamt blasser grau-braun und weniger gezeichnet.
Lebensraum Die Bacheule besiedelt offene, oft blütenreiche Standorte wie Wiesen, Feuchtwiesen, Ruderalflächen, Waldränder und Küstenbereiche. Wichtig sind Vorkommen der Futterpflanzen (verschiedene Nelkengewächse).
Lebensweise Die Art ist nachtaktiv, die Falter erscheinen an Lichtquellen und besuchen Blüten zum Nektarsaugen. In wärmeren Regionen kann sie zwei Generationen pro Jahr bilden. Die Raupen entwickeln sich in Blüten und Fruchtkapseln ihrer Wirtspflanzen und verbergen sich tagsüber in der Vegetation.
Nahrung Die Raupen fressen überwiegend an Nelkengewächsen (Caryophyllaceae), insbesondere an Arten der Gattungen Silene und Lychnis (z. B. Leimkräuter / Karthäuser-Nelke). Die Imagines saugen Nektar von verschiedenen Blüten.
Sonstiges Die Häufigkeit der Art variiert stark lokal — in einigen Regionen gilt sie als regelmäßig, in anderen selten — daher liefern regionale Funddaten und Rote-Listen die beste Grundlage für Aussagen zur Gefährdung.
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